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Was kostet Handwerkersoftware wirklich?

Der Monatspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung und der interne Zeitaufwand kommen dazu – und übersteigen im ersten Jahr oft die Lizenzkosten. Dieser Rechner zeigt die Gesamtkosten über drei Jahre.

Laufende Kosten

Schnittstellen, Zeiterfassung, Lager – oft nicht im Grundtarif enthalten.

Einmalige Kosten
Interner Aufwand

Satz berechnen

Die Posten, die im Angebot gern fehlen

Wenn du ein Angebot für Handwerkersoftware bekommst, frag diese Punkte einzeln ab. Jeder davon ist ein häufiger Grund, warum die tatsächlichen Kosten am Ende deutlich über dem Erwarteten liegen:

  • Ist der genannte Preis pro Nutzer oder pro Betrieb?
  • Welche Schnittstellen sind im Tarif enthalten – und welche kosten extra?
  • Was kostet ein zusätzlicher Nutzer, wenn ein Mitarbeiter dazukommt?
  • Wird die Datenübernahme aus dem Altsystem berechnet – und nach Aufwand oder pauschal?
  • Ist Support im Preis enthalten oder gibt es Support-Pakete?
  • Wie lang ist die Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist?
  • Gibt es Preisanpassungsklauseln – und in welcher Höhe?
  • Was kostet der Datenexport, wenn du irgendwann wechseln willst?
Die Frage, die am meisten Geld spart

„Was kostet mich diese Lösung über drei Jahre bei acht Nutzern, alles inklusive?“ – schriftlich. Anbieter, die darauf keine belastbare Zahl liefern wollen, haben Positionen im Angebot, die du sonst erst später siehst.

Was die Anbieter im Vergleich verlangen

Von den 12 Programmen in unserem Vergleich veröffentlichen nur 1 überhaupt einen Preis. Alle anderen erstellen ein Angebot nach einem Beratungsgespräch. Unsere Preisübersicht zeigt, wer transparent ist und wer nicht.

Häufige Fragen

Warum reicht der Monatspreis für den Vergleich nicht?

Weil der Monatspreis oft der kleinste Teil ist. Einrichtung, Datenübernahme aus dem Altsystem, Schulung, Schnittstellenfreischaltung und Support werden bei vielen Anbietern separat berechnet. Über drei Jahre gerechnet kann ein Anbieter mit höherem Monatspreis am Ende günstiger sein als einer mit niedrigem Einstieg und teurer Einführung.

Was kostet die Datenübernahme typischerweise?

Das hängt stark davon ab, was übernommen wird. Kundendaten sind meist unproblematisch, Artikelstämme und offene Vorgänge sind aufwendiger. Lass dir den Aufwand vor Vertragsabschluss schriftlich beziffern – „machen wir dann“ ist die teuerste Antwort, die du bekommen kannst.

Sollte ich Arbeitszeit für die Einführung mitrechnen?

Unbedingt. Die Einführung bindet Zeit im Betrieb: Daten prüfen, Vorlagen anlegen, Mitarbeiter schulen, in den ersten Wochen langsamer arbeiten. Diese Stunden kosten dich deinen Verrechnungssatz. Bei einer Branchenlösung sind 40 bis 80 Stunden interner Aufwand realistisch, bei einer Einsteigerlösung deutlich weniger.