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Kostenvoranschlag Vorlage für Handwerksbetriebe

Viele Betriebe nutzen Kostenvoranschlag und Angebot synonym. Rechtlich sind es aber unterschiedliche Dinge: Ein Angebot ist ein verbindlicher Antrag, ein Kostenvoranschlag eine Schätzung. Trotzdem darfst du einen Kostenvoranschlag nicht beliebig überschreiten – wer deutlich darüber landet, muss den Kunden rechtzeitig informieren.

Das muss hinein

Fehlt einer dieser Punkte, ist das Dokument im Zweifelsfall nicht verwertbar.

  • Vollständige Firmenangaben mit Steuernummer
  • Kunde und Bauvorhaben
  • Datum und Nummer
  • Leistungspositionen mit Menge und Einheit
  • Materialkosten und Lohnkosten, möglichst getrennt
  • Ausdrückliche Bezeichnung als Kostenvoranschlag
  • Hinweis auf Unverbindlichkeit und Gültigkeitsdauer
  • Umsatzsteuer, oder Hinweis auf § 13b UStG bei Bauleistungen

Diese Fehler kosten Geld

Das sind die Punkte, an denen es in der Praxis regelmäßig schiefgeht.

  • Nicht als Kostenvoranschlag gekennzeichnet
  • Keine Gültigkeitsdauer bei volatilen Materialpreisen
  • Überschreitung erst in der Schlussrechnung mitgeteilt
  • Nebenleistungen nicht ausgeschlossen

So füllst du ihn richtig aus

Die Vorlage bekommst du überall. Der Unterschied liegt darin, wie sie im Alltag geführt wird – hier die Punkte, die im Betrieb tatsächlich einen Unterschied machen:

  1. Ausdrücklich „Kostenvoranschlag" hineinschreiben. Ohne diese Bezeichnung kann er als verbindliches Angebot ausgelegt werden.
  2. Gültigkeitsdauer angeben – bei schwankenden Materialpreisen eher kurz.
  3. Positionen einzeln aufführen, nicht als Gesamtsumme. Sonst ist eine spätere Anpassung nicht begründbar.
  4. Nicht enthaltene Leistungen ausdrücklich benennen, etwa Entsorgung oder Untergrundvorbereitung.
  5. Bei absehbarer Überschreitung den Kunden sofort informieren, nicht erst mit der Rechnung.
Wer das braucht

Alle Betriebe im Privatkundengeschäft.

Rechtlicher Hinweis

Für Kostenvoranschläge gelten eigene Regeln im BGB, unter anderem zur Anzeigepflicht bei wesentlicher Überschreitung. Was „wesentlich" ist, hängt vom Einzelfall ab. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung.

Kostenvoranschlag als PDF und Excel

Wir schicken dir die Datei kostenlos zu – zum Ausdrucken für die Mappe im Fahrzeug oder zum Weiterbearbeiten am Rechner.

Du bekommst: die Kostenvoranschlag-Vorlage als PDF und Excel, plus die Checkliste mit allen Pflichtangaben

Machst du das jede Woche von Hand?

Eine Vorlage löst das Problem für heute. Wenn du dasselbe Formular jede Woche ausfüllst, abtippst und ablegst, kostet dich das über das Jahr mehr Zeit als eine Software im gleichen Zeitraum kostet – und Übertragungsfehler kommen obendrauf.

Der entscheidende Punkt ist nicht das Ausfüllen, sondern was danach passiert: Fließen die Daten automatisch in Rechnung und Nachkalkulation, oder tippst du sie ein zweites Mal ab?

Angebotserstellung: worauf es in der Software ankommt

Programme, die diese Papierarbeit ersetzen

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Häufige Fragen zum Kostenvoranschlag

Was muss in einen Kostenvoranschlag hinein?

Vollständige Firmenangaben mit Steuernummer, Kunde und Bauvorhaben, Datum und Nummer, Leistungspositionen mit Menge und Einheit, Materialkosten und Lohnkosten, möglichst getrennt, Ausdrückliche Bezeichnung als Kostenvoranschlag, Hinweis auf Unverbindlichkeit und Gültigkeitsdauer, Umsatzsteuer, oder Hinweis auf § 13b UStG bei Bauleistungen.

Ist die Kostenvoranschlag-Vorlage kostenlos?

Ja. Du kannst die Vorlage direkt auf dieser Seite nutzen und ausdrucken. Wir verlangen dafür weder Anmeldung noch Bezahlung. Wenn du die Datei zusätzlich als PDF und Excel per E-Mail möchtest, kannst du sie kostenlos anfordern.

Welcher Fehler kostet beim Kostenvoranschlag am meisten Geld?

Nicht als Kostenvoranschlag gekennzeichnet.

Wer im Betrieb braucht das?

Alle Betriebe im Privatkundengeschäft.

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